Jetzt heißt es Abschied nehmen vom wunderschönen Tessin. Wir machen uns auf den Weg zurück nach Zug, um noch mal für 2 Nächte beim Pius zu schlafen, bevor wir dann für 1 Nacht nach Frankfurt fahren, um den 80. Geburtstag von Elisabeth zu feiern. Von Frankfurt geht es dann noch für 1 Woche nach Pfronten.
Auf dem Weg nach Zug besuchen wir noch den Caumasee.
Caumasee ist einer der bekanntesten Bergseen der Schweiz. Er liegt oberhalb von Flims auf etwa 997 m Höhe und ist berühmt für sein intensiv türkisgrünes Wasser, das je nach Lichteinfall seine Farbe verändert.









In 30 Minuten ist man um den See herum spaziert. Man kommt sich hier auch wie Besucher 1. und 2. Klasse vor, denn das gesamte Seegebiet trennt ein Zaun ab, so dass man erst den Eintritt für das Seebad bezahlen muss, um auch wirklich im See baden zu können, bzw. die weiteren Angebote wahr nehmen zu können, wir Stand-up-Paddleboard oder Tretboot fahren. Heute sind wir nur Besucher 2. Klasse und werden nicht im See baden. Vielleicht beim nächsten mal, denn die Farbe des Sees ist wirklich türkisblau und lädt sehr zum Verweilen ein.
Weiter gehts es nach Chur, hier genießen wir Natur pur.
Chur ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden und gilt als älteste Stadt der Schweiz. Mit ihrer über 5.000-jährigen Siedlungsgeschichte verbindet sie eine historische Altstadt mit einer hervorragenden Lage in den Alpen.
Wir fahren mit der Seilbahn hoch zum Brambrüesch, von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht über Chur.
Brambrüesch – mit der Bergbahn in wenigen Minuten erreichbar, ideal zum Wandern und Mountainbiken im Sommer sowie zum Skifahren im Winter.
Hier oben hätte man auch Heidi drehen können, es kommt mir so vor, als würden gleich Heidi, der Ziegen-Peter und der Großvater von der Alm runter kommen. Dunkle Tannen und grüne Wiesen im Sonnenschein.
Auch ein Bike-Park ist vorhanden und die Biker fahren auf den extra präparierten Pisten zurück zur Zwischenstation.







Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Zug.
Back to the „Weltstadt“, wo man nicht verstehen kann, dass wir hier insgesamt 5 Tage verbringen.
Am nächsten, und letzten Tag, fahren wir hoch zum Zuger Berg, um von hier oben die Aussicht auf den Zuger See und Zug zu genießen.







Anschließend gehen wir noch in die Badi, Freibad, wie die Schweizer sagen. Hier kann Micha nun endlich in den See springen und zerfällt auch nicht, was im Ümminger definitiv passieren würde.

Der Pius kommt auch noch vorbei und wir genießen einfach noch mal die Atmosphäre mit Blick auf den See und die Berge im Hintergrund.
Schön war es, unser Roadtrip durch die Schweiz. Ein wenig traurig bin ich auch, aber das Gute ist, die Schweiz ist nicht soweit weg, wie die Südsee, also ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir sehr bald wieder kommen.