1. Tag
Weiter geht es vorbei an Fjorden. 215 km liegen zwischen uns und dem heutigen Ziel, Ísafjörður.
Die Landschaft ist einfach atemberaubend schön, wir machen viele Stops, um die Schönheit und vor allem auch die Stille in uns aufzunehmen.
Es begegen uns immer weniger Autos, unter Umständen können wir 30 Minuten fahrenl und kein anders Auto ist zu sehen.
Und doch gibt es auch die Idioten unter uns, die die Natur einfach nicht zu schätzen wissen.
Da steht man an einem wirklich spektakulären Aussichtspunkt, kann den gesamten Fjord überblicken und da rieche ich es schon.
Den Rauch einer Zigarette. Nicht dass ich was gegen das Rauchen habe, auf keinen Fall, aber es kommt dann natürlich so, wie ich es vermute. Die Kippe wird einfach in der Natur fallen gelassen.
Ich würde echt sehr gerne, alle Kippen aufheben, und so wenigstens ein kleines bisschen der Natur zurück geben, aber ich kann es nicht.
Ab und an mache ich es schon, weil es mich stört und ich es einfach nur respektlos finde.
Es schmerzt mich wiirklich zu sehen, wie viele Kippen, oder Tücher einfach so achtlos in die Gegend geworfen werden. Der logische Menschenverstand sagt einem doch eigentlich, mach es nicht. Leben die Menschen denn zu Hause auch so in ihrem eigenen Müll?
So genug aufgeregt. Musste mal sein.
Jedenfalls sah so die Aussicht aus, die wir auf der Fahrt nach Ísafjörður genießen durften.
Nach 3 1/2 Stunden erreichen wir dann auch unser Ziel.
Kaum fahren wir um die letzte Kurve, ist unser erster Blick, auf ein wunderschönes Kreuzfahrtschiff, das die Idylle der Bucht zu Nichte macht.
Angekommen erkunden wir etwas die Ortschaft, aber viel gibt es heute nicht zu sehen, es ist Sonntag, und alles wirkt wie ausgestorben.
Wir bummeln etwas am Hafen entlang, und dann überkommt es mich und ich gehe in den Supermarkt, und kaufe mir meine erste Packung Stockfisch.
Eigentlich habe ich seit 1 Jahr keinen Fisch mehr gegessen, aber aus der Not heraus, habe ich vor 2 Tagen wirder damit angefange, da ich auch einfach keine Burger oder Pizza mehr essen konnte.
Und ich muss zugeben, der Stockfisch, oder auch Trockenfisch schmeckt besser als erwartet.
Ich esse fast die halbe Packung auf, da ich etwas Hunger habe, wir aber eigentlich essen gehen wollten. Aber es ist wie mit Chips, einmal angefangen, kann man schlecht wieder aufhören.
Das Restaurant das wir aufsuchen, bietet auch wieder frischen Fisch an. Diesmal bestellen wir ihn beide. Komisch, aber einmal mit Fisch wieder angefangen, höre ist erst mal nicht mehr auf.
Und ich muss sagen, er war wirklich fantastisch. Noch besser, als gestern.
Ich kann für dieses Reataurant auch wirklich eine Empfehlung ausprechen. Also, solltet ihr mal in Ísafjörður sein, besucht das Restaurant Húsið.
Auf dem Rückweg entdecken wir noch einen dreidimensionalen Zebrastreifen.
Nur aus einem bestimmten Blickwinkel, erscheint er so, wirkt also beim Durchfahren, eher unscheinbar.
Bleibt also auch abzuwarten, wie es morgen hier aussieht, wenn die Geschäfte geöffnet, ob dann hier mehr los ist.
2. Tag
Heute lassen wir alles ruhiger angehen. Das Wetter ist leider iht so gut, und eine Schiffstour die wir machen wollten, findet leider nicht statt.
So spazieren wir etwas am Ufer entlang und genießen mal das Nichtstun, denn morgen liegen genug Kilometer vor uns, durch die ganzen Westfjorde entlang, bis hoffentlich auch zum westlichsten Punkt Islands.






















