Wehmütig schaue ich beim Aufwachen ein letztes Mal auf die Berge die man vom Bett aus sehen kann. Der Anblick wird mir fehlen, sowie die Landschaft und die Wanderungen.Jetzt heißt es zurück mach Buenos Aires, zurück in die Millionenstadt.Am Flughafen angekommen müssen wir erst mal warten da unser Flieger 1 Stunde Verspätung hat.Irgendwann sitzen wir dann alle im Flieger und genießen noch mal sehnsüchtig dem Blick auf den Beagle Kanal von oben.
3 1/2 Stunden später kommen wir dann wieder in der Wärme Buenos Aires an wo wir im Rush Hour Verkehr über 1 Stunde zum Hotel brauchen. Jetzt bekommen wir mal das richtige Leben und den Verkehr der Metropole mit, als wir am Anfang hier waren, hatten die Argentinier Feiertage, weshalb die Straßen relativ leer waren.
Verkehrsregeln scheint es keine zu geben, jeder fährt wie er will, auch Ampeln spielen keine Rolle, egal ob rot oder grün.
Sogar eine Demo zum Weltfrauentag bekommen wir mit.
Die paar Stunden die uns hier in der Stadt bleiben dienen nur als Zwischenstopp für den morgigen Weiterflug nach Iguazú.
Im Hotel angekommen machen wir uns kurz frisch bevor wir noch eine Kleinigkeit essen gehen. Anschließend schauen wir uns authentische Tangotänzer mit Kapelle in einer Milonga (eine Art Tanzcafé) an, und nicht eine trouristische Show. Auch unsere Reiseleiterin Anna zeigt uns Ihre Tangokünste. Wir hätten auch Tanzunterricht nehmen können, aber warum auch immer wollte Micha das nicht.
Wenn man aber schon mal in der Hauptstadt des Tangos ist sollte man sowas schon mal miterlebt haben und schöner finde ich es auch wenn es authentisch dargestellt wird als überteuert extra für Touristen.
Man weiß gar nicht, wo man hinschauen soll, auf die Musiker oder die Tänzer. Egal ob Musiker oder Tänzer, die Leidenschaft ist allen hier anzusehen.
Müde aber sehr zufrieden fallen wir alle ins Bett. Gute Nacht Buenos Aires.
