Tag 10 — Aitutaki – Ein Stück Paradies

Der heutige Morgen starte mal wieder recht spannend.

Leider hat Micha sich eine Mittelohrentzündung eingefangen, die immer schlimmer wurde. Also beschließen wir heute Morgen ins Krankenhaus zu fahren.

An der Rezeption rufen wir uns ein Taxi und die Fahrerin schickt wirklich der Himmel. Sie bietet uns sogar an zu warten, bis wir fertig sind sagt uns genau, was wir machen müssen.

Am Ende sind wir in einer guten Stunde wieder raus, schneller als bei uns, und bezahlen ungerechter 25€, 5€ für die Medikamente und 20€ für die Behandlung.

Die Taxifahrt selber kostet auch nur 10€, und wie gesagt, die nette Dame hat die ganze Zeit auf uns gewartet, bei uns, undenkbar.

Dann hoffen wir jetzt, dass das Antibiotikum anschlagen wird.

Aber das ist nicht das einzige was wir heute gemacht haben.

Gestern bei Ankunft hatten wir eine Tour gebucht, nur für uns beide.

Dabei fahren wir durch die Lagune von Aitutaki und genießen das Paradies.

Gebucht haben wir über Black Pearl Charters.

Ein kleines Boote nur für und alleine, nicht so eine touristische Tour wie auf Rarotonga.

Die Black Pearl

Schon gestern beim Anflug sahen wir die riesige, türkisfarbene Lagune, die im Sonnenlicht glitzerte.

Unser erster stop bei der Tour ist die kleine Insel Moturakau.

Wir sind komplett alleine hier. Wer kann schon sagen, dass er wirklich mal komplett alleine auf einer Insel war?

Wohnen kann man hier aber nicht. Außerdem gibt es hier kein Amazon, Zalando und Picnic kommt auch nicht hier hin.

Weiter geht’s nach Akaiami.

Akaiami ist eine kleine Motu (Koralleninsel) in der Lagune von Aitutaki auf den Cookinseln. Sie ist bekannt für ihre malerische Schönheit mit weißem Sand, Palmen und kristallklarem, türkisfarbenem Wasser. Früher diente Akaiami als Zwischenstopp für das berühmte „Coral Route“-Flugboot der 1950er Jahre, das zwischen Neuseeland, Fidschi und Tahiti verkehrte. Heute ist die Insel ein beliebtes Ziel für Lagunen-Touren, wo Besucher schwimmen, schnorcheln oder einfach die Ruhe genießen können. Auf Akaiami gibt es zudem eine kleine Unterkunft, das Akaiami Paradise, das ein authentisches Südsee-Erlebnis in abgeschiedener Umgebung bietet.

Besonders beeindruckend war One Foot Island – dort sind wir einmal um die ganze Insel gelaufen. In 20 Minuten hat man sie komplett umrundet. Wir haben sogar einen besonderen Stempel in unseren Pass bekommen.

One Foot Island (lokal auch Tapuaetai genannt) ist eine kleine, unbewohnte Motu in der atemberaubenden Lagune von Aitutaki auf den Cookinseln. Sie gilt als eine der schönsten Inseln des Südpazifiks und ist berühmt für ihren weißen Sandstrand, das klare türkisfarbene Wasser und spektakuläre Schnorchelgebiete.

Eine besondere Attraktion ist das kleine Postamt auf der Insel, in dem Besucher ihren Reisepass mit einem einzigartigen „One Foot Island“-Stempel versehen lassen können – ein beliebtes Souvenir. Der Name der Insel stammt laut Legende von einem Vater, der die Fußspuren seines Sohnes im Sand auslöschte, um ihn vor Feinden zu schützen.

Heute ist One Foot Island ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, Picknicks und Hochzeiten – ein echtes Postkarten-Paradies mitten in der Südsee.

Die letze Insel die wir besuchen ist Honeymoon Island.

Honeymoon Island ist eine winzige, unbewohnte Motu in der Lagune von Aitutaki auf den Cookinseln. Sie liegt unweit von Maina Island und ist besonders bekannt für ihre romantische, abgeschiedene Atmosphäre – daher der Name „Honeymoon Island“.

Die Insel besteht aus feinem, weißen Sand und ist von seichtem, kristallklarem Wasser umgeben, das sich ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und Entspannen eignet. Durch ihre ruhige Lage und natürliche Schönheit ist sie ein beliebter Halt bei Lagunen-Bootstouren, besonders für Paare und Frischvermählte.

Honeymoon Island ist außerdem ein wichtiger Nistplatz für Seevögel, was sie auch für Naturliebhaber interessant macht. Sie gilt als eines der romantischsten und fotogensten Fleckchen in der gesamten Aitutaki-Lagune.

Anschließend halten wir noch zu einem letzen Schnorchel Spot.

Ich traue mich und gehe ins Wasser, da Micha da nicht darf. Und ich sage euch eins, die Fische waren riesig. Da hätte man locker mind. 200 Fischstäbchen aus einem machen können.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese privater Tour viel besser war als die Touri Tour.

Unser Captain Leo hat uns sehr viel gezeigt und erklärt und wir hatten viel Spaß mit ihm.