Kaum von der Fähre runter, kommen wir schon an einem neuen Aussichtspunkt vorbei.Dem Seljalandsfoss. Und hier ist er wieder, der abolute Massentourismus. Sogar auf dem Parkplatz muss man zahlen, um sich den Wasserfall ansehen zu können. Einer der wenigen Wasserfälle, an dem man auch hinterher gehen kann.
Schnell machen wir uns, vorbei an weiteren Wasserfällen wie dem Skodarfoss und Lupinenfeldern, weiter auf den Wen nach Vik, wo wir die nächsten 2 Nächte verbingen werden.
Am nächsten morgen machen wir uns auf, um die Gegend um Vik zu erkunden.
Wir besuchen zuerst den schwarzen Strand mit dem Blick auf die Reynisdrangar, die nach alten Volkserzählungen versteinerte Trolle sein sollen.
Anschließend fahren wir zu den beiden Inseln Pétursey und Dyrhólaey, die beide westlich von der Küste von Vik liegen.
In der Hoffnung, dass der Massentourismus am Abend abgereist ist, wandern wir um 18 Uhr noch zu dem Flugzeugwrack.
Und wir haben Glück, die Touristen kommen uns entgegen und als wir am Wrack ankomen, sind nur eine Handvoll Menschen da.
Dieses liegt seit dem 24. November 1973 am verlassenen “Sólheimasandur’s black sand beach”. Der Weg führt durch karge Steinwüste. Hier ist nichts außer Stein und Geröll. Nicht mal ein Strauch ist in Sichtweite.
Wer einen strammen Schritt hat, schafft eine Strecke, 3.5 km, in ca. 45 Minuten. Wir brauchen knapp 50 Minuten hin, und auch wieder genauso lange zurück.
Für die ganz faulen, gibt es aber auch einen Wrack Shuttleservice für umgerechnet 20 Euro.
Bei dem Wrack handelt es sich um eine Douglas Super DC-3 der USA,
welche infolge noch immer ungeklärter Ursachen abgestürzt ist. Glücklicherweise überlebte die komplette Crew den Crash.
Schon beeindruckend so mitten im Nichts, ein Flugzeugwrack zu besichtigen, ein absoluter Touristenmagnet.
Die Meinungen spalten sich auch darüber, ob es sich lohne dahin zu wandern, oder nicht. Ich finde schon, dass man es machen kann, wenn man genug Zeit zur Verfügung hat.



















