Zu gar nicht mal so früher Stunde geht die Fahrt heute weiter zu unserem Camp am Ufer des Orange Rivers, der natürlichen Grenze zwischen Südafrika und Namibia.
Wir halten in Ai-Ais, das bekannt für seine heiβen Quellen ist und nehmen ein Bad. Das Thermalwasser, reich an Schwefel und Fluoriden, erreicht eine Temperatur von bis zu 60°C. In der Sprache der Nama bedeutet „Ai-Ais“ „brennendes Wasser“.
Und dann ist es auf einmal so weit: Der Truck stoppt und Lucky macht an uns alle eine Durchsage, dass nun die Safari und die holprigen Straßen vorbei sind, vor uns liegt eine perfekt asphaltiere Straße. Schade, wir werden die holprigen Pisten vermissen, die Schlaglöcher bei denen man aus dem Sitz fliegt und einem der Hintern einfach nur weh tut.
Den Rest des Tages verbringen wir am Pool mit Blick auf Südakrifa. Es wird kühler, der Wind frischt auf. Je südlicher man kommt, umso frischer wird es, aber ganz ehrlich, nach der heißen Wüste ist das mal sehr angenehm, auch haben wir heute endlich mal nicht im Bus geschwitzt.
Am nächsten Tag bewegen wir uns nur mit dem Kanu fort. Wir legen mehr oder weniger die Füβe hoch und relaxen, während die Strömung uns flussabwärts trägt, Annika ist der Captain und ich der Motor. Ohne Kentern schaffen wir es dann auch nach knapp 3 Stunden zurück zu uns in Camp. Morgen werden uns bestimmt die Oberarme weh tun, aber dafür hatten wir eine grandiose Aussicht auf dem Orange River zwischen Namibia und Südafrika.