Nach dem Frühstück machen wir uns auf in den versteinerten Wald, dessen Bäume geschätzte 250 Millionen Jahre alt sind.
Die Landschaft ändert sich schlagartig, nichts mehr mit der Einöde wie im Norden von Namibia, es wird felsiger und die Farben ändern sich auch, alles scheint rötlich und staubig.
Auf unserer Weiterreise machen wir Halt bei den uralten Malereien der Buschmänner in Twyfelfontein.
Twyfelfontein ist seit 2007 Weltkulturerbestätte, die erste in Namibia.
So richtig konzentrieren auf das Erzählte können wir uns nicht, wir trinken einen Liter nach dem anderen und sind schon froh, als die geführte Tour zu Ende ist, denn unsere Köpfe ähneln denen von Tomaten.
Wir fahren weiter zum Brandberg, der höchsten Erhebung Namibias wo wir am nächsten Morgen eine Wanderung unternehmen werden und die berühmte „White Lady“ Felsmalerei besuchen werden.
Die Fahrt hierhin glich der einer Achterbahnfahrt und wir werden des Öfteren aus unseren Sitzen geschleudert. Über holprige Staubpisten schien die Fahrt kein Ende zu nehmen und nach ein paar Stunden tut einem der Hintern extrem weh.
Daher sind wir mehr als erleichtern, als wir endlich an underer Lodge ankommen und nach den Wanderungen erst mal duschen können.
Unsere Übernachtung für diese Nacht ist in der gleichbenannten White Lady Lodge. Die Lodge war auch Schauplatz von Tommy Jaud’s „Hummeldumm“, und auch Erdmännchen Carlos der im Roman vorkommt, lässt sich auf einmal beim abendessen blicken.
Ich habe alles von der Geschichte der deutschen Reisegruppe in Namibia erzählt und auf einmal nennen alles „das süße Viecherl“ Carlos 🙂




