Venedig

„Ah, Venedig“! Das sind die Worte mit denen Indiana Jones die Lagunenstadt begrüßt, und so haben wir es auch getan.
Heute Mittag sind wir angekommen, genau in der Mittagshitze. Als wir den Flughafen verlassen haben, um mit dem Wassertaxi zu unsrem Appartment zu kommen, waren wir über jede Windböe dankbar.

Vom Wasser aus konnten wir schon mal den ersten Blick auf Venedig werfen, und alles auf uns wirken lassen. Über den Canale Grande geht es weiter durch kleine Kanäle, wo die Brücken so niedrig sind, dass man den Kopf einziehen muss, zu unserer Unterkunft auf der Insel Guidecca, weit ab von dem Touristenrummel.

Der Clou an unserem Appartment sind die verspiegelten Scheiben. Von außen erscheint alles wie ein großer Spiegel, man kann nicht rein sehen, aber von Innen, hat man einen fantastischen Blick auf den Kanal und die Leute, die vor unserem Fenster stehen bleiben und von sich selber Bilder machen. Im Laufe der Woche werden wir uns den Spaß erlauben und mal von innen gegen die Scheibe klopfen, wenn sie wieder davor stehen.

Nachdem wir hier schon die erste Pizza gegessen haben, machen wir uns auf den Weg und erkunden schon mal die Gegend.
Der Schandfleck fällt einem sofort ins Auge. Es sind die riesigen Kreuzfahrtschiffe die vor der Lagune ankern und am Nachmittag diese wieder verlassen.
Eins nach dem anderen wird von dem Schlepper aus der Lagune gezogen, um mit ihm Tausende von Tagestouristen, auf dem Weg zu einer neuen Etappe ihrer Reise.

Wir machen uns dann morgen auf den Weg zur Hauptinsel, auf ins Getümmel. Mal sehen, was uns da so erwartet.

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