Brügge – sehen und sterben

Gestern kurz vor der Mittagspause wollten wir eigentlich einkaufen fahren, da wir auch nichts mehr zum frühstücken hatten. Da meinte Micha dann nur, dass er dachte, im Hotel wäre Frühstück inbegriffen.
Da ich gerne mit ihm weg fahren wollte, nutze er das einkaufen als Anlass, mit mir spontan ein Wochenende Weg zu fahren.
Also haben wir uns für Brügge entschieden. Ich kann nicht mal sagen, warum ich immer mal hier hin wollte, nur, dass es schön sein soll.
So buchen wir spontan einen Unterkunft mitten im Zentrum von Brügge und los gehts nach der Arbeit.
Ohne Plan, ohne Infos über Sehenswürdigkeiten, ohne sich Rezessionen zum Hotel durchzulesen, also alles total untypisch für mich sind wir gegen 10 Uhr abends im Hotel.
Brügge spontan beginnt.

Nach der Autofahrt benötigen wir erst mal einen Drink, denn durch die ganzen kleinen Gässchen zu fahren, schlaucht.
Kurz aufs Zimmer, das im Hinterhof liegt und recht schlicht gehalten ist, ziehen wir los ins Nachtleben.
In einer Bar finden wir draußen noch freie Plätze von wo aus man die anderen Leute beobachten kann.
Micha holte die erste Runde und kommt mit 2 kurzen zurück, mit 2 grünen Mexicanern. Diese schmecken nicht wie angenommen, sondern nach Tequila. Ich kann nicht anders und spüle mit meinem Pfirsich Bier nach.
Später gibts den zweiten kurzen für uns, der durch blindes aussuchen auf der Karte von uns ausgesucht wird, diesmal gibts einen Flatliner bestehend aus Sambuca und Tequila. Wer bitte kommt auf so eine Idee sowas zu mischen? Es ist grauenhaft eklig und wir hätten den besser Weg gelassen.
Danach sind wir auch so fertig, dass wir uns auf den Rückweg machen und erst mal schlafen. Schließlich wollen wir ja Brügge sehen.

Nach dem Frühstück begeben wir uns auf Erkundungstour.
Da wir ja mitten im Zentrum sind brauchen wir nur 30 Sekunden zum Marktplatz. Da angekommen entdecke ich eine Ausstellung über den spanischen Künstler Salvador Dalí. Kurz entschlossen gehen wir in die Kunstausstellung und schauen uns seine Werke an, die zum Teil einfach nur verstörend sind.
Gut 1 Stunde später sind wir wieder auf den Marktplatz und schlendern einfach so durch die Straßen. Da entdecken wir die Anlegestelle der Bootstouren, die Grachtenfahrten anbieten.
Durch die schmalen Grachten sehen wir nun die Stadt vom Wasser aus und genießen das Wetter und die alten Gebäude die direkt am Wasser gebaut sind. Wie ist es wohl in so einem Haus zu wohnen?
Die Tour endet nach 30 Minuten, und es hat sich gelohnt, mehr als sich die Bilder von Dalí anzusehen, wobei auch das seinen Charme hatte.

Wir essen was in der Fritterie :). Typisch belgisch, Pommes mit Ketchup bzw. Spezial mit Mayo und Zwiebeln die einem beim Aufstoßen immer noch schön begleiten.
Danach setzen wir uns einfach in ein Café am Marktplatz und beobachten das Treiben der Leute und genießen einfach das schöne Wetter.

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