Wir verlassen heute morgen nach dem Frühstück unsere Strandunterkunft und machen uns auf den Weg nach Arequipa. Immer am Pazifik entlang, kommen wir so langsam in höhere Lagen und kommen zum ersten mal in den Genuss von Kokablättern die gegen die Höhenkrankheit helfen.
Unser Scout Ronald macht es uns vor, erst ein paar Blätter in die linke Backe, mit Speichel einwirken lassen und dann ein paar Blätter, oder auch ein paar mehr in die andere Backe und nach dem Einweichen langsam kauen.
Es schmeckt wie grüner Tee. Nach einiger Zeit betäuben die Blätter den Mund und die Zunge. Wir sollen uns nach etwa 15 Minuten wacher fühlen, da es das peruanische Red Bull ist. Ich glaube schon, dass ich mich nicht mehr ganz so schläfrig fühle, doch dösen geht immer.
Nach 30 Minuten spucken wir die Blätter wieder aus.
Heute fahren wir auch erst mal nur auf 2350 m hoch, aber bald kommen die Pässe wo es auf 4870 m hoch geht. Ronald sagt, dass dann jeder eine Tüte mit 150 Gramm Koka Blätter kauen muss, oder alternativ Kokatee trinken kann.
Zum Mittagessen kehren wir wieder in einem einheimischen Restaurant ein, nachdem wir zuvor auf dem einheimischen Mark noch frischen Saft getrunken haben. Es gab Papaya- orangen Saft, Orangensaft und Multivitamin Saft.
Danach ging es dann noch mal 4 Stunden weiten nach Arequipa vorbei an kargen Dünenlandschaften. Wir haben nun auch den Pazifik hinter uns gelassen und die Landschaft wird immer wüstenlastiger.
Und endlich sind wir angekommen, das war die längste Strecke die wir zurück gelegt haben.
Morgen wird dann die Stadt besichtigt und heute lassen wir den Abend bei einem Bierchen und etwas zu Essen ausklingen.










