Guten Morgen Sansibar.
Ich will mich ja nicht beschweren, aber hier herrscht eine unglaublich schwüle Hitze.
Man klebt nur, auch nachdem man gerade erst duschen war, hat man das Gefühl gleich schon wieder duschen gehen zu können.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf, Stone Town zu erkunden.
Durch die engen, verwinkelten Gassen laufen wir unserem Guide hinterher.
Dabei fällt auf, dass es hier durchaus nicht so sauber ist wie auf dem Festland.
Ich kann Stonetown um ehrlich zu sein, auch nichts abgewinnen, es ist laut, dreckig und es stinkt an der ein oder anderen Ecke.
Wir besuchen auch ein Museum über Sklaverei.
Aber bevor wir das Museum betreten dürfen, müssen Marienette und ich uns Tücher um die Beine binden, da unsere Hosen zu kurz sind, und wir so als Dirnen durchgehen könnten.
Anschließen besuchen wir noch die diversen Märkte, wo ein reges Treiben herrscht, alle hinter einem herlaufen weil sie einem was andrehen wollen, und es zugeht, wie auf dem Basar, was es in gewisser Weise ja auch ist.
Mein persönliches Highlight ist das das Geburtshaus und Museum von Freddie Mercury, der als Farrokh Bulsara auf Sansibar geboren worden ist.
Leider dürfen drinnen keine Fotos gemacht werden, außer im Klavier Raum.
Im Museum selber sind viele Fotos, Urkunden und Schriftstücke zu sehen, leider keine persönlichen Gegenstände. Man erfährt aber jede Menge über das Leben der Legende.
Am Abend kocht eine einheimische Familie für uns. Die haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, denn was sie dort aufttischen, ist wirklich mehr als genug für alle.
Landestypisch sitzen wir auf dem Boden und essen mit den Händen.
Da aber nicht jeder mit den Händen essen mag, können wir einen Löffel zu Hilfe nehmen.
Das Essen ist wirklich sehr lecker und auch das war eine sehr authentische Erfahrung die wir machen durften.































