Heute machen wir Strecke. Wir starten um 8.30 Uhr und machen uns auf durchs karge Land Richtung Süden.
Aber schon nach 5 Minuten halten wir an um einen Markt zu besuchen. Doch nicht irgendwie, nein wir steigen alle aus unserem Bus aus und fahren mit den Moto Taxis, oder Tuk Tuks, zu dem einheimischen Markt wo wir exotische Früchte erwerben. Ronald kauft sogar grünen Spargel, den wir heute Abend im Hotel kochen wollen.
Wir besuchen auch den frischen Fisch und Fleischmarkt, zum Glück gibt es keine Fotos die riechen, denn es riecht sehr stark nach frischem Fisch.
Alle Händler filetierten ihre Fische, sogar Rochen sehen wir, wo wir nicht mal wussten, dass man den essen kann. An einem Stand mit Meeresfrüchten kommen wir auch vorbei. Hier kann man auch Seeigel kaufen.
Überall hängen die Toten Hühner, und Teile von ihnen.
Zurück geht es zu unsrem Bus, wieder mit den Moto Taxis. Die Fahrt ist wie schon die Hinfahrt sehr abendteurerlich, aber es hat sich sehr gelohnt diese Erfahrung gemacht zu haben.
Zurück im Bus probieren wir die gekauften Früchte. Es gibt Chilimojer und Guanabana. Erstere ist eher von festerer Konsistenz, und die Guanabana schmeckt ähnlich wie Lychee und ist wirksam gegen Krebs.
Weiter geht es Richtung Nazca wo wir uns die mysteriösen Wüstenbilder ansehen, die Linien von Nazca.
Wir klettern auf den Turm und sehen uns um. Leider haben die Einheimischen schon viele der Bilder zerstört, aber trotzdem können wir noch einiges erkennen.
Zurück im Bus doziert Ronald darüber wie die Linien entstanden sind und dass die von Außerirdischen wohl gemalt worden sind, und ob wir schon mal einen gesehen hätten.
Natürlich haben wir alle noch keinen gesehen, aber kein Problem, den schauen wir uns dann in einem Museum an, kostet auch nicht viel. Und er hat rausstehende Augen. Christina und Hannah sind auch schon sehr gespannt drauf und wir auch. Obwohl wir noch nicht wissen, in welcher Stadt das Museum sein soll, aber ich werde berichten.
Anschließend fahren wir weiter zum Mittag essen nach Nazca wo wir in einem einheimischen Restaurant für 2,50 € eine Vorspeise aus Kartoffeln mit Erdnuss Soße, Bohnen mit Reis und ein Getränk bekommen.
Und endlich kommen wir nach weiteren 3 Stunden Fahrt in Puerto Inka an, einem Hotel im Surfer style. Es gibt einzelne kleine Bungalows direkt am Meer, zelten könnte man auch. Im Sommer sind ihr wohl auch Surfer, die dann Zelten, grillen und das einfache Leben genießen. Surfer eben.
Wir bestellen unser Abendessen vor, denn leider ist es auch schon dunkel, so dass wir nichts mehr sehen können nur das Meer direkt vor der Haustür riechen und rauschen hören. Es gibt zu den jeweiligen Gerichten noch den heute morgen gekauften Spargel.
Bei uns in Deutschland unvorstellbar, mit selbst gekauften Lebensmitteln ins Restaurant zu gehen und darum zu bitten, es zu zubereiten.
Wenn man hier duschen geht, duscht man auch mir Meereswasser. Ich lasse es aber in diesem Fall. Auch soll man hier sparsam mit Wasser umgehen.
So schlafen wir alle schließlich bei Meeresrauschen ein.























