Tag 1-3 – Reykjavik – Golden Circle – Reykjavik

Welcome to Iceland.
Das sind die ersten Worte die wir hören, als wir in Island am Flughafen gelandet sind.
In Deutschland waren es beim Abflug 30 Grad, hier sind es 8 und der Wind ist eiskalt.

Alles geht schneller als erwartet, wir holen die Koffer ab und anschließend den Mietwagen.
Natürlich wollte man uns noch eine zusätzliche Versicherung gegen Asche und Sandstürme andrehen. Wir lehnen dankend ab. No risk no fun !!

Und dann machen wir uns auf den Weg, die ersten Meter auf den Straßen von Island. Wir verlassen die Gegend um den Keflavik Flughafen und fahren unserer Unterkunft in Reykjavik entgegen.
Alles ist noch so surreal, wir können nicht glauben, dass wir in Island sind.

Die Unterkunft ist sehr zentral gelegen, wir können alles fußläufig erreichen.
Also machen wir uns auf, schon mal die ersten Eindrücke zu gewinnen.
Michas Ziel für Island ist es, auf dem Monument des Computerspiels Eve Online, seinen Avatar Namen zu suchen bzw. zu finden, als auch die Namen seiner Mitspieler.
Das Spiel muss man nicht kennen, da er es aber schon seit Jahren spielt, und der Hauptsitz der Firma in Reykjavik ist, war es immer Aufgabe, einmal auf dem Stein zu stehen, wenn wir in Island sind.
Man kann sagen: Challenge done !

Allerdings sind die Namen so winzig in die Kacheln gemeißelt, dass man trotz Koordinaten echt lange braucht den entsprechenen Spielernamen zu finden.

 

Anschließend essen wir noch was, bevor wir es für heute gut sein lassen.
Morgen wollen wollen wir auch früh raus, um die Sehenswürdigkeiten des Golden Circles zu sehen. Geplante Abfahrt: 7 Uhr.

Wir haben Sommer, wir befinden uns knapp unterhalb des Polarkreisen, bedeutet es wird nicht dunkel.
Man wacht nachts auf, schaut aufs Handy, sieht es ist schon hell, denkt, man hat verschlafen, aber dann ist es erst 3 Uhr.
Ich persönlich finde es echt echt praktisch, wenn es die ganze Zeit hell ist, auch wenn man das Zeitgefühl verliert. Aber so sind wir schon um halb 6 wach, und fahren um halb 7 los.

Wir fahren gegen den Uhrzeigersinn, starten wie gesagt sehr zeitig, um dem Massentourismus zu entgehen.
Die Touren starten ca. ab 8 Uhr und die Busse fahren dann im Uhrzeigersinn die Sehenswürdigkeiten ab.

Unser erstes Ziel ist der Geysir. Als wir den Parkplatz erreichen, ist dieser noch leer, das Touristenzentrum hat noch nicht mal geöffnet.

Vorbei an blubbernden und bis zu 100 Grad heißen Quellen erreichen wir den Strokkur (Butterfass). Es ist wir erhofft leer, noch eine Maßen, und so können wir uns das Schaupiel in Ruhe ansehen.

 

Wir drehen eine kleine Runde und schauen uns auch die anderen Quellen an. Ab und an weht uns eine kleine Schwefelwolke ins Gesicht. Es riecht wie immer nach faulen Eiern. Und es ist warm.
Noch einmal schießt die Fontäne des Gysir in die Höhe, bevor wir uns auf zur nächsten Station machen, dem Gullfoss.

 

Der Gullfoss soll einer der schönsten wasserfälle Islands sein, das kann ich aber noch nicht beurteilen, da unsere Reise ja erst angefangen hat.
Allerdings ist es schon recht imposant, den „goldenen Wasserfall“, der aus 2 Stufen besteht die im 90 Grad Winkeln zueinander stehen, insgesamt 31 Meter in die Tiefe stürzt.

 

 

Die nächste und letzte Station auf dem golden Circle ist Pingvellir.
Nich nur geologisch gesehen, stellt das Gebiet eine Besonderheit dar, denn hier treffen 2 Kontinentalplatten aufeinander, und zwar die amerikanische auf die europäische.
Kein Ort in Island hat eine ähnlich große Bedeutung für das historische Selbstverständnis für das der Isländer und das als Nation wie Pingvellir (Versammlungsebeben) Hier wurde 930 der erst Freistaat verkündet und am 17. Juni 1944 die Republik Islands ausgerufen.

Von hier starten wir einen Spaziergang, zwischen den Kontinentalplatten, entlang alter Ruinen, mit dem Ziel zu dem 10 m hohen Wasserfall Öxarárfoss zu gelangen. Der Wasserfall wurde im Mittelalter künstlich geschaffen, um den Versammlungsplatz mit Trinkwasser zu versorgen.

 

Auf dem Rückweg der Runde besuchen wir noch die fünfgiebeligen Häuser und die kleine Kirche.

Somit ist also der Golden Circle auf unserer Checkliste als gesehen markiert.

 

Am 3. Tag machen wir uns auf die Umgebung Reykjavik zu erkunden. Wir fahren am Hafen entlang zur Halbinsel Seltjarnes, zur äußersten Nordwestespitze zum Leuchtturm von Grótta.
Bei Ebbe kann man auch rüber gehen auf die kleine Insel, wo der Leuchtturm steht, aber momentan brüten dort die Vögel, daher kommen können wir nicht rüber.
Der Ausblick lohnt sich aber allemal, wir haben einen wunderschönen Rundblick über die Bucht.

 

Nachdem wir von dem Leuchtturm zurück in die Stadt fahren, schauen wir uns die Penisaustellung an. Es ist das einzige Museum seiner Art und die Exponate wurden von einem engagierten Sammler zusammen gestellt.

 

 

Nicht nur neben den Exemplare der isländischen Tiere findet man auch zahlreiche andere, wie die des Elefanten.

Das Größenverhältnis zum Pottwal, beispielsweise, lässt sich ganz leicht veranschaulichen, indem man sich daneben stellt. Micha ist 1,85m. Noch Fragen?

Nach so vielen Penissen gehen wir erst mal was essen. Gegenüber ist die Noodle Bar. Ob das so gewollt ist? Oder einfach Zufall? Man weiß es nicht.

Ein wenig schlendern wir noch durch die Stadt und ich muss sagen, Reykjavik ist nicht so schlimm und häßlich wie ich dachte, und wie ich von anderen gehört habe. Es ist schon lohnenswert, zumindest für 1 Tag die Stadt und etwas die Umgebung zu erkunden.

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