4. Tag – Cotacachi – Cayambe – Rosenfarm – Mindo

Geschafft ! Wir haben die Nacht überstanden, und diese war nicht wirklich gut.
Als wir im Bett lagen haben die ganze Zeit die Hunde gebellt und durch die Geräusche konnten wir auch nicht einschlafen.
Am frühen Morgen krähten dann die Hähne und auch die Hunde fingen wieder an zu bellen. Gefühlt haben wir gar nicht geschlafen.
Das Frühstück wird von der Gast Mama Mercedes serviert. Es gibt frisch gekochte Erdbeermarmelade und frisch gepressten Saft. Auch der Tee ist frisch mit Gartenkräutern zubereitet.
Allerdings darf man sich nicht so genau in der Küche umsehen, wenn ich wieder mal denke, dass unsere Wohnung schmutzig ist, werde ich das noch mal überdenken.
Es sind halt andere Verhältnisse als bei uns, und eine komplett andere Welt.
Immerhin gibt es einen Backofen, Mikrowelle und einen Herd. Und es gab sogar WLAN, allerdings haben wir nicht nach dem Passwort gefragt.

Das Frühstück war gut, aber wir sind froh, dass wir abgeholt werden. Nicht nur uns geht es so, eigentlich sind alle froh die Nacht überstanden zu haben.

Und so machen wir uns auf in den Nebelwald Ecuadors.
Auf dem Weg machen wir Halt und besuchen eine kleine Rosenfarm.
Die Rosen aus Ecuador gelten heute als die besten der Welt und sind eines der 5 wichtigsten Exportprodukte des Landes.

 

Hier sehen wir ab Züchtung bis zum Export alle Stationen. Rosen in Hülle und Fülle und in alles erdenklichen Farben und Größen.

 

Interessant ist zu sehen, dass auch Rosen gefärbt werden, welche hauptsächlich nach China, Russland und in die USA exportiert werden, wo man auf solchen Kitsch steht.
Der Transportweg nach Deutschland beträgt 4 Tage.
Anschließend bekommen wir alle noch Rosen geschenkt.

Weiter fahren wir bergabwärts durch ein schönes Tal in den Nebelwald von Mindo. Nachdem wir unsere schöne Lodge, in der wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden, erreicht haben, machen wir eine kurze Wanderung zu einer Aussichtsplattform , von deraus wir einen herrlichen Ausblick über den Nebelwald
genießen.

 

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