Blarney Castle – Cork – Cobh

Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute zuerst zum Blarney Castle. Das dreistöckige Tower House, ein Wohn-und Festungsturm, wurde 1446 erbaut.
Der Hauptgrund jedoch, warum man sich Blarney Castle ansieht ist folgender:
Auf der Brustwehr des Turms, zu ersteigen über 120 Stufen, befindet sich der berühmte Blarney Stone. Demjenigen, der es über sich bringt, sich unter den neugierigen Augen aller Besucher auf dem Rücken liegend abwärts nach hinten zu beugen und einen Kuss auf die Unterseite des Steins zu drücken, wird auf magische Weise die Gabe der Beredsamkeit zuteil. Und genau das habe ich gemacht und habe mich unter Angstgeschrei nach hinten gebeugt.
Ist ganz schön unheimlich und ich habe wirklich vor Angst geschrieen. Naja, dafür habe ich nun für alle eine Ausrede parat.

Nach dem kleinen Adrenalin Kick ging es dann weiter nach Cork.
Dort angekommen, begann es dann zu schneien.
Besichtigt haben wir hier dann St. Fin Barre’s Cathedral, die pompöse Hauptkatedrale Corks, Elizabethan Fort, unserer Meinung nach ein totaler Reinfall, laut Reiseführer ein Tipp. Angeblich hat man einen tollen Blick über die Stadt vom Efeuüberwachsenen Fort. Wir haben weder Efeu gesehen noch einen tollen Überblick gehabt.
Letzter Stop war dann noch der English Market, eine Markthalle in der man allerlei frische Lebensmittel kaufen kann.

Anschließend sind wir dann weiter nach Cobh gefahren, eins der letzte Halt der Titanic.
Cobh hieß früher Queenstown, zu Ehren der Königin in viktorianischer Zeit.
Dort gibt es eine Titanic Ausstellung, bei der man noch einiges über die erste und einzige Fahrt des einst größten Passagierschiffes der Welt erfährt.
Als Eintrittskarte erhält man eine nachgemachte Passagierkarte von früher mit Namen eines früheren Passagiers. Am Ende der Ausstellung erfährt man dann, ob man überlebt hat, oder auf immer in den eisigen Meeren verschollen ist. Leider sind wir gestorben.
Wir hatten ein Ticket der dritten Klasse. Damals kostete es 40$, heute wären es 640$. Zum Vergleich, das erste klasse Ticket kostete damals 4.359 $, was heute 69.600 $ wären.

Cobh hat uns wirklich gut gefallen, da es auf einer Insel liegt und recht klein ist, wirkt es recht gemütlich.
Auch noch mal danke für den Tipp Hannah, ohne dich wären wir nicht hier gewesen. Es hat sich sehr gelohnt.

Morgen geht die Reise dann weiter, sind schon gespannt, was wir dann so alles erleben.

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